Wie heißt das, wenn man keinen Durst mehr hat??

Tja, da erhielt ich zunächst mal mehrere Hinweise darauf, dass es entsprechende Wettbewerbe gibt, die genau das auch herausfinden wollen. Aber ich will es ja auch wissen, und zwar von euch! Hier die (teilweise hochwissenschaftlichen) Ergebnisse!!

Antworten:


Billa: Die Frage des Tages IV ist bei mir als Germanistin natürlich in den besten Händen....und spontan kann ich nur sagen: "bratt". Damit ist zum einen der nicht zu verleugnenden Analogie beider Verhæltnisse genüge getan "hungrig" verhælt sich zu "satt" wie "durstig" zu "bratt"), zum anderen ergeben sich sprachlich sehr schøne Kombinationsmøglichkeiten: Man kann dann sagen: Ich bin "satt und bratt", "pappbratt" oder...ja, der Ausdruck ist auch in literarischer Hinsicht sehr wertvoll: Das Mærchen vom "Tischlein-deck-dich" wuerde die Ziege sagen lassen (oder war das in einem anderen Mærchen?) : "Mæhmæhmæh, ich will kein Blatt, bin pappbrattsatt" und auf die Frage "Bist du satt" kønnte man elegant reimend antworten: "ja, und bratt." Hübsch, nicht? Wieso sich "bratt" bisher noch nicht durchgesetzt hat, ist mir übrigens schleierhaft....aber man kann die Menschheit ja nicht zu ihrem Glück zwingen.
Christian: Hast Du denn noch nicht mitbekommen, daß die Suche nach einem Wort für "keinen Durst mehr" offiziell ausgeschrieben war und mittlerweile schon ein Wort beschlossen wurde, was demnächst in den Duden aufgenommen werden soll? Das Wort lautet SITT. Wenn man also keinen Hunger und keinen Durst mehr hat, sagt man ab jetzt: ICH BIN SITT UND SATT!
Gerrit Zunächst müsste es in der Frage ja doch wohl heissen "wie nennt man datt?"- es reimt sich sonst nicht auf satt! - Wenn wir annehmen, daß die Transformationsanweisung von HUNGRIG nach SATT und von DURSTIG nach XXXX ähnlich ist, dann gilt es nun, die Parallelen festzuhalten:

       Start                                                 Ziel
       HUNGRIG    (7 Buchstaben)    SATT (4 Buchstaben)
       DURSTIG    (7 Buchstaben)     ???? --> vermutlich auch 4 Buchstaben

Die Vokale selbst und die Position im Wort sind gleich, also erwarten wir für das Zielwort auch ein "a" an der zweiten Stelle. Von "h" nach "d" gehen wir im Alphabet 4 Buchstaben zurück, d.h. "S" vier Buchstaben zurück gibt "O". Beide Worte enden mit IG, also nehme ich an, dass der letzte Buchstabe wieder identisch ist --> T. Die Frage ist, wie NRG aus "hungrig" sich nun nach "T" transformiert hat, jedenfalls müsste sich RST aus "durstig" ja ebenso transformieren. Nach länglichen Überlegungen kommt man zum Ergebnis, dass es ein "L" sein muss. D.h. wenn man nicht DURSTIG ist, dann ist man OALT. Problem gelöst! :)
Sven H.: Das Wort satt ist ja - wie jeder Sprachwissenschaftler weiß - ursprünglich die Abkürzung für "Subjekt Aß Total Toll" und entsprechend ist das Wort für nicht-mehr-durstig-sein "sevaf" (Subjekt Echt Vollgepumpt Aufgrund Flüssigkeit). Damit ist das wohl erstmal geklärt. Aber wie ist es mit der Steigerungsform? Als Nicht - Sprachwissenschaftler bin ich leider auf Spekulationen angewiesen:
             satt - satter - am sattesten
              sevaf - sevaffiger - am sevaffigsten
Mittlerweile hat sich allerdings auch eine Abwandlung des korrekten Wortes durchgesetzt. So drängt die Mutter, die möchte, daß ihr Kind mehr Flüssigkeit zu sich nimmt:"Sein doch nicht so sevafös!"
...tja, bin ich jetzt sitt? Oder doch eher bratt, oder vielleicht gar oalt und sevaf?
Schwierig! Wer sich da nicht so schnell entscheiden kann, was nun am ehesten zutrifft, dem empfehle ich die recht handliche Lösung meines Bruders:

Torsten: Das ist doch ganz einfach! Wer nicht mehr durstig ist, ist VOLLTRUNKEN ! :-)

BACK to FRAGE DES TAGES

BACK to FREDUARD CASTLE