Wie können heulende Feuersirenen getröstet werden???

Sehr interessante Ansätze! Vom etwas lieblosen Vorschlag, ihnen einfach eine Ladung ABC - Pulver ins gebeutelte Antlitz zu schleudern, über Zweifel an der Richtigkeit der Aufgabenstellung bis hin zur kompletten psychisch - soziologischen Abhandlung ist alles vertreten!

Antworten:


Andreas: Feuersirenen heulen nicht, weil sie traurig sind und deshalb getröstet werden müssen,
sondern sie sind traurig und heulen, weil sie geröstet werden
(in dem Feuer, das anzuzeigen sie die Aufgabe und Ehre haben).
Sven H.: Wichtig ist natürlich, den Grund des Traurigseins in Betracht zu ziehen. Dies ist allerdings eine schwierige Aufgabe. So können wir nicht einfach annehmen, daß alle Feuersirenen aus dem gleichen Grund traurig sind, zumal sie ja auch durchaus zu unterschiedlichen Zeiten heulen. Erstaunlich ist auch das meist sehr plötzliche und heftige Auftreten der emotionalen Äußerung. Dies weist also auf eine ungewöhnlich heftige Betrübnis der Sirenen hin, auch da sie ja die meiste Zeit sehr gefasst wirken. Doch eine wissenschaftliche Untersuchung schien Licht in das Dunkel zu bringen: Es gibt zwei Ereignisse mit denen das Heulen der Sirenen zeitlich stark korreliert:
1.) Feuerbrände. Anscheinend reagieren Feuersirenen allgemein sehr sensibel auf derartige Vorkommnisse. Solten da eventuell dramatische Ereignisse in der frühen Kindheit eine Rolle spielen? Wohl weniger. Da die Reaktion von fast allen Feuersirenen gezeigt wird, liegt es nahe, die Ursachen in genetischen Veranlagungen zu suchen. Leider wurde die DNA von Feuersirenen noch immer nicht wissenschaftlich untersucht, auch - und das muß an dieser Stelle wirklich mal erwähnt werden - aufgrund des immensen Einflußes der Feuerwehr-Lobby. Hier sind nicht zuletzt die Politiker aufgefordert, Ihren Beitrag zur Aufklärung zu leisten.
2.) Übungen. Gewissenlose Feuerwehrmitarbeiter sind immer wieder in der Lage absichtlich (!) die Verzweiflung vieler unschuldiger Feuersirenen herbeizuführen. Die Öffentlichkeit schweigt dazu! So kommt es sogar vor, daß man in Zeitungen Vorankündigungen dieser brutalen, sirenenunwürdigen Alarmtests lesen kann.
Doch nun zurück zur eigentlichen Fragestellung: Wie kann man hier intervenieren? Durch Trost alleine wohl kaum, haben wir doch soeben dargestellt, daß die Gründe in der Vererbung und zum anderen in bösen Attentaten (so möchte ich es hier mal nennen) liegen. Diese Gründe müssen zum Wohle der Sirenen endlich bekämpft werden.
Ich fordere:

- Verankerung von Sirenenrechten im Grundgesetz!
- Sirenentherapie auf neurobiologischer Basis.
- Intensivere Forschung auf diesem Gebiet.
- Das Tabu muß in der Öffentlichkeit gebrochen werden.

Und ich rufe ein jeden verantwortungsvollen Menschen auf:
- Widerstand gegen Feuerwehrleute
- Demos, Kundgebungen, Protestbriefe an Gerhard Schröder!
- Feuerwehrsirenen aller Welt, vereinigt Euch!


Torsten: Feuersirenen heulen nicht aus Traurigkeit ! Es handelt sich vielmehr um einen freudigen, emotionalen Ausbruch. Tausende und abertausende von Feuersirenen warten oft wochen- oder monatelang auf ihren nächsten Einsatz - und ist es dann endlich mal wieder so weit, daß sie ihre Arbeit pflichtbewußt verrichten können, sind sie so überglücklich, dass sie vor Glück und Stolz anfangen zu heulen. Wer also wissen möchte, wie sich eine Feuersirene im Optimalfall, also sozusagen in freier Wildbahn anhört, der sollte sich ein öffentliches Gebäude oder eine Schule etc. suchen und in regelmässigen Abständen von etwa 8-10 Tagen den Feueralarm auslösen ( Bitte keine Brände legen - Das Auslösen des Alarms reicht vollkommen aus !!! ). Und wer dann ein gutes Gehör hat wird feststellen, daß sich von Mal zu Mal das Heulen in ein monotones, jetzt zum Alltag gewordenes Hupen verwandelt... Allerdings versaut man den Sirenen damit auch den Spaß am Außergewöhnlichen...
Christian: Zu den Feuersirenen muss ich ja sagen, dass ich mit denselbigen ein etwas missglücktes Verhältnis habe, jetzt nicht direkt ein Trauma, aber doch eine sehr lärmende, ziemlich öde Beziehung. Auch wenn das hart klingt, jetzt den Sirenen gegenüber, aber ich denke, die müssen gar nicht getröstet werden. Wer so einen Krach macht, weiß ich nicht! Das einzige, was ich mir vorstellen könnte ist, sie mit ABC-Pulver vollzusprühen, zu trösten quasi. Vielleicht geben sie dann Ruhe!
Kerni: Man kann ja wohl eindeutig feststellen, dass es sich hier um weibliche Heulausbrüche handelt. wahrscheinlich stehen sie in unmittelbaren Zusammenhang mit dem allseitsbekannten PMS. In diesem Fall kann man leider nichts dagegen tun - nur das Geheul aushalten und agressiv warten (schlimmer Zustand!). Natürlich ist es aber auch denkbar, daß die heulende Weiblichkeit durch einen starken männlichen Arm getröstet werden kann. Hierzu benötigt der Mann nicht nur einen starken Arm, sondern auch Einfühlungsvermögen und Verständnis für die heulende Weiblichkeit.

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